Martin Macula ist ein ferngesteuertes Follow-Spot-System, mit dem handelsübliche Moving Lights Performer und/oder Objekte auf der Bühne verfolgen. Es definiert den präzisen Follow-Spot-Betrieb neu und beseitigt Rigging-Beschränkungen, die Ermüdung des Operators sowie Sicherheitsprobleme, die traditionell mit konventionellen Systemen verbunden sind. Konzipiert für absolut geschmeidige Bewegungen, punktgenaue Präzision und herausragende Ergonomie, stellt es einen grundlegenden Wandel dar, wie Moving Lights in hochleistungsfähige Tracking-Instrumente für Performer und Objekte auf der Bühne verwandelt werden.
Von einer einzigen Basisstation aus kann Martin Macula mehrere Moving Lights mit kompromissloser Reaktionsfähigkeit steuern. Die Basisstation bietet eine Betriebsperspektive in Echtzeit, die den Operator praktisch an die Leuchte versetzt und eine visuelle Referenz liefert, „als stünde man direkt neben dem Moving Light selbst“. Konfiguration und Setup sind bewusst schlank gehalten und ermöglichen so einen effizienten Betrieb mit minimalem Schulungsaufwand bei gleichzeitig professionellen Leistungsstandards. Die Bewegungssteuerung lässt sich dynamisch zuweisen: Während ausgewählter Show-Abschnitte erfolgt die Bedienung über eine Standard-Lichtkonsole, für andere Abschnitte wird sie nahtlos an die Macula-Basisstation übergeben.
Zusätzliche Parameter wie Dimmung, Farben und Frost können bei Bedarf ebenfalls über die Macula-Basisstation verwaltet werden. Presets und Fixture Banks lassen sich anlegen, um das Systemverhalten während der Show dynamisch zu verändern – für ein hohes Maß an Anpassbarkeit. Eine einzelne Macula-Basisstation kann ein oder mehrere Moving Lights steuern, sodass ein Performer gleichzeitig von einer oder mehreren Leuchten mit gleichbleibender Präzision verfolgt werden kann.
Macula arbeitet hervorragend mit den Leuchten Martin MAC Ultra Performance, MAC Viper XIP und MAC Encore Two zusammen, die für geschmeidige und reaktionsschnelle Bewegungen optimiert wurden. Macula ist jedoch vollständig herstellerunabhängig, sodass jede geeignete Moving-Head-Leuchte mit einer Kamera ausgestattet und als Follow Spot eingesetzt werden kann. Die Netzwerkinfrastruktur ist bewusst vereinfacht: Kamerasignale und Steuerdaten laufen über ein einziges Netzwerk, eine dedizierte Videoverkabelung zwischen Leuchten und Basisstation ist nicht erforderlich.
Das System unterstützt zudem PosiStageNet-Ausgabe, sodass XYZ-Positionsdaten von Performern oder Objekten an Drittanwendungen weitergegeben werden können. Das eröffnet Integrationsmöglichkeiten für fortgeschrittene Tracking- und Automatisierungs-Workflows.
Martin Macula bietet dem Operator eine bislang unerreichte Kontrolle direkt zur Hand und verbessert Gesundheitsschutz, Sicherheit und Betriebskonstanz erheblich. Damit erschließt es Verleihunternehmen, Lichttechnikern und Lichtdesignern neue betriebliche und kreative Möglichkeiten.
HOCHAUFLÖSENDER FLUID-HEAD-ENCODER
Bietet extrem sanfte Bewegungssteuerung mit Präzision und Benutzerkomfort.
ERSTKLASSIGE ERGONOMIE
Der große Touchscreen mit intuitiver Benutzeroberfläche und die Griffstangen mit den wichtigsten Bedienelementen in Reichweite verbessern die Ergonomie für den Bediener.
EIN ODER MEHRERE SCHEINWERFER
Eine einzelne Basisstation kann einen einzelnen Scheinwerfer mit Kamera steuern, zwischen mehreren Scheinwerfern mit Kamera umschalten oder Scheinwerfer ohne Kamera mitfolgen lassen.
FLEXIBLE ZUSAMMENFÜHRUNG
Scheinwerfer können vollständig von der Basisstation gesteuert werden, oder es können einzelne Parameter an die Konsole übergeben werden. Von Cue zu Cue umschaltbar – für die anspruchsvollsten Shows.
EINFACHE INFRASTRUKTUR
Keine Videokabel zum Verlegen erforderlich – alle Kamerasignale laufen über das Netzwerk. Keine dedizierten Kabel zwischen Basisstation und Scheinwerfer(n) erforderlich – alles ist in einer einzigen Netzwerkinfrastruktur integriert.
MARKENUNABHÄNGIG
Jede Leuchte jeder Marke kann als Follow-Spot eingesetzt und mit einer Kamera ausgestattet werden. Ebenso kann jede Leuchte jeder Marke so gesteuert werden, dass sie auch ohne Kamera mitfolgt.








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